IT-Outsourcing – Vor Ort, beim IT-Partner oder in der Cloud?

Die Vorteile eines IT-Outsourcings sind bekannt. Dazu gehören die Konzentration auf das Kerngeschäft, eine Verminderung von Risiken und planbare Kosten. Doch wo und bei wem ist die IT in Zeiten des Cloud-Booms am besten aufgehoben?

Das Outsourcing von IT-Dienstleistungen boomt. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Der augenscheinlichste: Mit zunehmender Digitalisierung wird die Informatik in Unternehmen immer wichtiger, gleichzeitig aber auch immer komplexer.

Es fällt Firmen zusehends schwerer mit der rasanten Entwicklung in der IT Schritt zu halten und Fachkräfte zu finden, um das interne Know-how hoch zu halten. Verschärft wird die Situation durch Bereiche wie den Infrastrukturbetrieb, die viele Ressourcen binden, die andernorts fehlen und in den allermeisten Fällen nicht zu den Kernkompetenzen der Organisation gehören.

Die IT ist heute aber nicht nur ein Möglichmacher, sondern gehört auch zu den grössten Sicherheitsrisiken in Unternehmen. Cyberattacken sind an der Tagesordnung und längst stehen dabei nicht nur grosse und bekannte Firmen im Fokus. Schweizer KMU sind eine ebenso interessante Zielscheibe von Cyber-Kriminalität geworden.

Die Folgen notwendiger Massnahmen im Bereich IT-Security, ob direkt oder indirekt, wie auch eines wachsenden Innovationsdrucks und Fachkräftemangels, sind steigende und in der Regel nur schwer kalkulierbare IT-Kosten bzw. Investitionen in die IT. Hinzu kommen eher steigende Ausgaben für Betrieb und Wartung von Hard- und Software – trotz Aufkommen sogenannt intelligenter Lösungen.

Sowohl als auch

In Anbetracht dieser Tatsachen lagern heute viele KMU ihre IT gleich komplett aus. Sie konzentrieren sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft, minimieren ihre Risiken und erreichen so transparente und planbare Kosten wie möglich.

Selbstverständlich macht es unter Umständen durchaus Sinn, nur einzelne Bereiche auszulagern und andere, in denen beispielsweise sehr spezialisiertes Wissen erforderlich ist, nach wie vor im Unternehmen zu behalten.

So oder so stellt sich allen outsourcing-bereiten Firmen früher oder später aber die Frage, wo und bei wem ihre IT oder Teile davon am besten aufgehoben sind. Bleibt die Infrastruktur vor Ort, verschiebt man sie in das Datacenter eines IT-Partners oder stellt man sie gleich in eine Public Cloud? Möglich ist natürlich auch ein Mix aus allen drei Varianten.

In der Schweiz ist es aktuell tatsächlich oft ein Mix – und zwar aus einem Betrieb vor Ort oder in den Datacentern eines IT-Partners sowie Diensten aus der Public Cloud. Das zeigt zumindest die Erfahrung der WAGNER AG, die seit ihrer Gründung 1996 im IT-Outsourcing tätig ist und beispielsweise die IT der Rega, des Kaffeemaschinenherstellers Jura, der Unia oder des Transportunternehmens Planzer teilweise oder ganz betreut.

Regionale Nähe

Die Gründe für diesen Auslagerungsmix liegen zum einen in der sprachlichen und regionalen Nähe, die für Schweizer Unternehmen in einem IT-Outsourcing eine sehr wichtige Rolle spielt. Zum anderen bietet jede Betriebsart ihre Vorteile. Aus Sicht der WAGNER AG sind das folgende:

  • Outsourcing vor Ort
    Beim Outsourcing vor Ort wird die IT weiterhin beim Kunden betrieben, aber von einem externen, erfahrenen und zertifizierten Partner. Auf diese Weise wird eine umfassende, professionelle und permanente Unterstützung in allen Phasen des IT-Lifecycles sichergestellt.
    Vorteil: Unterstützung und professionelle IT-Services direkt vor Ort durch einen erfahrenen, zertifizierten Partner.
  • Outsourcing beim IT-Partner
    Wer keine IT-Infrastruktur mehr bei sich betreiben möchte, kann sie aus den Datacentern eines darauf spezialisierten IT-Partners beziehen. Von dort aus werden genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene IT-Services angeboten – zum monatlichen Fixpreis.
    Vorteil: Individuelle Services, vollumfänglich aus der Schweiz und eine Zusammenarbeit mit einem Partner auf Augenhöhe.
  • Outsourcing in der Public Cloud
    Spätestens mit Datenstandort in der Schweiz sind auch Public Clouds wie Microsoft Azure definitiv eine Outsourcing-Option für Schweizer Firmen. Dienste wie Office 365 werden bereits breit genutzt und sind nahtlos in bestehende IT-Umgebungen integrierbar.
    Vorteil: Ein grosses Angebot an teilweise kostengünstigen, standardisierten Services die rasant weiterentwickelt werden.

Beratung und Support

Auch wenn ein Trend hin zur Public Cloud erkennbar ist, existiert aufgrund der erwähnten Vorteile in der Regel ein Outsourcing-Mix. Die grosse Herausforderung dabei ist, den richtigen Mix zu finden und diesen Mix dann auch effizient managen und supporten zu können. Hier sind die Dienste eines erfahren IT-Outsourcing-Spezialisten gefragt, angefangen bei der Beratung bzw. dem Consulting zu verschiedenen Outsourcing-Modellen inkl. Strategien und Trends.

Was den eigentlichen Betrieb betrifft, sollte man als KMU unbedingt nach einem Outsourcing-Partner mit Zertifizierungen nach ISO 27001 (Informationssicherheit) und ISO 9001 (Qualitätsmanagement) Ausschau halten, der zusätzlich in seinen Supportprozessen nach ITIL vorgeht und je nach Bedürfnissen über eine mehrsprachige, professionelle Service Desk Organisation verfügt. Wer bereits ein IT-Outsourcing nutzt, sollte ausserdem einen Partner suchen, der Erfahrung mit Providerwechseln hat.

Sie möchten mehr über das Outsourcing-Angebot der WAGNER AG erfahren? Kommen Sie auf uns zu oder informieren Sie sich auf www.wagner.ch/it-outsourcing.

Der Schweizer Verpackungshersteller Hoffmann Neopac setzt für den Betrieb von SAP S/4HANA auf eine topmoderne, ebenso performante wie hochverfügbare IT-Infrastruktur aus den Datacentern der WAGNER AG. Mehr über das spannende Outsourcing-Projekt erfahren Sie in unserer Referenz Story.

Michel Vogel
Michel Vogel kümmert sich als Fachspezialist Marketing und Kommunikation um den Auftritt der WAGNER AG - ob digital oder analog, vom Event bis zum Social Media Post. michel.vogel@wagner.ch

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