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Topmoderne Informatik in altehrwürdigen Gemäuern – WAGNER AG erneuert IT-Infrastruktur der Burgergemeinde Bern

Die Burgergemeinde Bern hat zusammen mit der WAGNER AG ihre IT-Infrastruktur modernisiert – vom Server, über das Storage bis zum Backup. Gleichzeitig wurden die eigenen Datacenter optimiert, um damit die Verfügbarkeit sowie Ausfallsicherheit der IT-Systeme zu erhöhen und weitere Schritte in die Cloud unternehmen zu können. Denn die Zukunft, die liegt in vielen Bereichen in der Cloud.

Hierzulande findet man neben den traditionellen Einwohnergemeinden vielerorts auch noch sogenannte Burger- oder Bürger- bzw. Ortsgemeinden. Es handelt sich dabei um Personengemeinden, die als öffentlichrechtliche Körperschaften anerkannt sind und vielfältige soziale, kulturelle sowie auch wissenschaftliche und ökologische Aufgaben erfüllen, die der gesamten Öffentlichkeit zugutekommen.

Eine der grössten Burgergemeinden ist die der Stadt Bern. Per Ende 2020 zählte sie rund 18’700 Angehörige und beschäftigte über 780 Mitarbeitende. Noch eindrücklicher ist jedoch folgende Zahl: Allein im Jahr 2020 hat die Burgergemeinde Bern mit rund 25 Millionen Franken verschiedene Institutionen und Projekte unterstützt.

Das vielfältige gesellschaftliche und kulturelle Engagement der Burgergemeinde Bern widerspiegelt sich auch in ihren bekannten Institutionen wie dem Naturhistorischen Museum Bern, dem Casino Bern, dem Berner Generationenhaus, dem Burgerspittel sowie der Burgerbibliothek und der DC Bank. Und was viele nicht wissen: ein Grossteil der Wälder rund um die Stadt, ist im Besitz der Burgergemeinde Bern und wird von ihr gepflegt und bewirtschaftet.

«Wir investieren sehr überlegt und vorausschauend in unsere IT. Dadurch besitzen wir eine für eine Organisation unserer Grösse schlanke und dennoch sehr leistungsfähige IT.»

Patric Bartl, Leiter Zentrale Informatik, Burgergemeinde Bern

KOMPLETTERNEUERUNG DER IT-INFRASTRUKTUR

Die Burgergemeinde Bern hat in den vergangenen Jahren viel in ihre Institutionen und Infrastrukturen investiert. Zum Beispiel in das Casino Bern, das nach zwei Jahren Umbauzeit seit Herbst 2019 wieder in neuem Glanz erstrahlt. Ein paar Jahre zuvor entstand am Bahnhofplatz aus dem alten Burgerspital ein Begegnungsort für Jung und Alt sowie die «Heimat» für die gesamte Burgerverwaltung – inklusive Informatik.

Mit der Sanierung des Burgerspitals hat die Burgergemeinde Bern vor sechs Jahren auch ihre IT auf Vordermann gebracht und, neben dem Umzug zahlreicher PC-Arbeitsplätze, zusammen mit dem langjährigen IT-Partner WAGNER AG eine komplett neue IT-Umgebung auf Basis von Hyper-V aufgebaut. Hyper-V war damals – und ist es nach wie vor – nicht nur lizenz- sowie kostentechnisch sehr interessant, sondern läuft ebenfalls sehr stabil. Das gilt ausserdem für den Storage, der auf Anraten der WAGNER AG damals zusammen mit dem Aufbau der neuen Server-Landschaft gleich mit virtualisiert wurde.

Genau diese, bewährte Virtualisierungsumgebung bzw. IT-Infrastruktur wurde nun altershalber erneuert. Aber nicht nur das: Im selben Atemzug wurden auch gleich die eigenen Datacenter der Burgergemeinde optimiert, teilweise ausgelagert und die Backup-Umgebung erneuert.

Bild: Alexander Gemepeler

Die vierköpfige IT-Abteilung der Burgergemeinde Bern rund um Patric Bartl, Leiter Zentrale Informatik, hatte in den letzten Monaten also alle Hände voll zu tun – obwohl die Infrastrukturerneuerung an sich eigentlich sehr flott und reibungslos über die Bühne ging. Ende Oktober 2020 wurde die neue Hardware bestellt und trotz kleineren Lieferschwierigkeiten seitens des Herstellers noch im Dezember geliefert. Im Januar 2021 konnte dann der Einbau beginnen und nur zwei Monate später waren bereits alle Systeme migriert sowie die neue Backup-Umgebung in Betrieb.

Die grösste Herausforderung im Projekt lag laut Bartl in der gleichzeitigen Optimierung der Datacenter. «Aufgrund gestiegener Anforderungen an die Verfügbarkeit unserer Systeme, haben wir entschieden neu auf eine Aktiv-Aktiv-Lösung zu setzen und unsere Datacenter entsprechend neu aufzubauen bzw. zu verteilen», erklärt Bartl, der seit nunmehr zehn Jahren für die IT der Burgergemeinde verantwortlich zeichnet. Dies hatte natürlich nicht nur einen Einfluss auf das Netzwerk, das wie die Internetanbindung ebenfalls erneuert sowie noch stabiler und performanter gemacht wurde, sondern auch auf die Erneuerung der restlichen IT-Infrastruktur.

«Die neue IT-Infrastruktur läuft bis jetzt einwandfrei und bringt die gewünschte Performance.»

Patric Bartl, Leiter Zentrale Informatik, Burgergemeinde Bern

IMMER MEHR SOFTWARE AUS DER CLOUD

Die neue IT-Infrastruktur läuft bis jetzt einwandfrei – und bringt laut Patric Bartl die gewünschte Performance. Kurz: Sie bietet ein optimales Preis-/Leistungsverhältnis, was für die Burgergemeinde wichtig ist. «Nur weil wir sehr überlegt und vorausschauend in unsere IT investieren, besitzen wir heute eine für eine Organisation unserer Grösse, mit rund 780 Angestellten sowie 360 PC-Arbeitsplätzen, schlanke und dennoch sehr leistungsfähige IT», so Bartl.

Die neue Infrastruktur stammt wie bisher von Hewlett Packard Enterprise (HPE). Wobei man sich nicht für einen Hersteller, sondern für die für die Burgergemeinde beste Lösung entschieden hat, wie Bartl betont. «Unter Berücksichtigung aller Aspekte fiel die Wahl schliesslich erneut auf die WAGNER AG und ihr Angebot mit HPE». Daneben wurden andere Hersteller und Partner geprüft sowie entsprechende Angebote eingeholt.

Die WAGNER AG war aber nicht nur für die Beschaffung und Installation der neuen Infrastruktur zuständig, sondern ist nach wie vor auch für Betrieb und Wartung der vier neuen HPE ProLiant DL 360 Hyper-V Hosts, auf denen rund 70 virtuelle Server laufen, sowie der zwei neuen HPE Nimble HF40 Storage-Systeme und des StoreOnce Backup-Systems verantwortlich. Laut Bartl ein bewährtes Modell: «Wir wissen längst, dass wir das nicht mehr selbst tun können und müssen. Uns fehlen dazu die Ressourcen, obwohl unsere Virtualisierungsumgebung inzwischen sehr einfach zu verwalten ist.»

Bild: Thomas Telley

Ein komplettes Outsourcing der IT-Infrastruktur an die WAGNER AG, oder einen anderen Provider, war und ist für die Burgergemeinde Bern aufgrund diverser Abhängigkeiten derweil keine Option. Wobei Bartl meint, dass dies ohnehin die letzte «grössere» Infrastrukturerneuerung gewesen ist. Schon länger prüft man vor der Anschaffung einer neuen Software jeweils, ob man die noch selber lokal betreiben muss oder direkt von einem Provider, also aus der Cloud, als Software as a Service (SaaS) beziehen kann.

Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass auf der neuen IT-Infrastruktur eigentlich nur noch sogenannte Legacy-Software, oder wenn man möchte «altehrwürdig» entwickelte Applikationen, laufen. «Zum Beispiel unsere Geschäftsverwaltungssoftware, für die es noch keine andere Lösung gibt», so Bartl. Andere Server oder Systeme, für die es ein SaaS-Angebot gibt und die unteranderem ein modernes Identity sowie Access Management inkl. Single Sign On bieten, befinden sich derweil bereits in der Cloud oder sind auf dem Weg dorthin.

«Wir haben uns nicht für einen Hersteller, sondern für die für die Burgergemeinde Bern beste Lösung entschieden. Die Wahl fiel dabei erneut auf die WAGNER AG und HPE.»

Patric Bartl, Leiter Zentrale Informatik, Burgergemeinde Bern

ERFOLGREICHE ZUSAMMENARBEIT SEIT ÜBER 15 JAHREN

Nun haben Patric Bartl und sein Team etwas Zeit durchzuschnaufen – obwohl bereits viele weitere Projekte in Planung sind. «Anforderungen gibt es in Hülle und Fülle», meint der IT-Leiter. Wichtig ist für ihn in diesem Zusammenhang eine gute IT-Strategie sowie die laufende Weiterentwicklung ebendieser, um stets die richtigen Entscheidungen treffen zu können – zum Beispiel was wo laufen soll und wie man alles effizient managt.

Ein wichtiger Teil der IT-Strategie der Burgergemeinde Bern ist auch die WAGNER AG, mit der man nun bereits seit über 15 Jahren erfolgreich zusammenarbeitet. Man steht in einem regelmässigen Austausch, nicht nur was den Betrieb der IT-Infrastruktur betrifft. In allen betriebssystem-nahen Bereichen und Schnittstellenthematiken, insbesondere im Microsoft und Microsoft 365 Umfeld (AD, Exchange, O365 oder auch Intune und Power BI) greift man ebenfalls gerne auf die Fähigkeiten sowie das Know-how des IT-Dienstleisters zurück.

«Wir legen sehr viel Wert auf konstante sowie gute Geschäftsbeziehungen. Schliesslich gibt es aber noch ganz viele andere Kriterien, warum man sich für eine bestimmte Lösung und einen Anbieter entscheidet», erklärt Bartl. Die WAGNER AG habe zum Beispiel eine gewisse Grösse sowie Nähe zu KMU, die sehr gut passe. In seinen Augen steht und fällt es am Ende jedoch – und das nicht nur in der IT – mit den Menschen. «Und wir haben das Glück, bei der WAGNER AG nun schon seit einigen Jahren eng und gut mit denselben uns bekannten Personen zusammenarbeiten zu können.»

«Wir legen sehr viel Wert auf konstante sowie gute Geschäftsbeziehungen. Bei der WAGNER AG haben wir das Glück, nun schon seit einigen Jahren eng mit denselben uns bekannten Personen zusammenarbeiten zu können.»

Patric Bartl, Leiter Zentrale Informatik, Burgergemeinde Bern

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    Michel Vogel
    Michel Vogel kümmert sich als Fachspezialist Marketing und Kommunikation um den Auftritt der WAGNER AG - ob digital oder analog, vom Event bis zum Social Media Post. michel.vogel@wagner.ch

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