Frisch und pünktlich dank modernster IT – WAGNER AG erneuert IT-Umgebung und WLAN der TGW

Ob verderbliche Waren wie Blumen und Pflanzen oder hochsensible Güter wie pharmazeutische Produkte und Gefahrgut: Mit der Transportgemeinschaft Wangen (TGW) kommt alles sicher, schnell und zuverlässig an. Drei Attribute, die auch für die gemeinsam mit der WAGNER AG rundumerneuerte IT-Infrastruktur sowie das WLAN des Schweizer Transport- und Logistikspezialisten stehen.

Im Frühling und insbesondere rund um den Valentins- oder Muttertag brummt das Geschäft mit Blumen und Pflanzen. Und damit alle auch noch pünktlich etwas Passendes finden, arbeitet die Transportgemeinschaft Wangen, kurz TGW, dann stets auf Hochtouren. Die 1969 gegründete Aktiengesellschaft hat sich in den letzten Jahren nämlich zum führenden Transport- und Logistikunternehmen im Bereich Blumen und Pflanzen in der Schweiz entwickelt.

Pro Jahr werden am Unternehmensstandort der TGW in Wangen an der Aare weit über eine halbe Million Paletten Schnittblumen und Topfpflanzen umgeschlagen. Über 40 Prozent aller Blumen und Pflanzen eines der grössten Schweizer Retailers kommen auf ihrem Weg zur Kundschaft zum Beispiel hier im Oberaargau vorbei, wobei die Dienstleistungen der TGW nicht nur den Transport, die Lagerung und die Distribution, sondern je nach Auftrag auch die Beschaffung ab Ursprung, die ganze Zollabwicklung, Kommissionierung und sogar die Gebindebewirtschaftung beinhalten.

Die weiteren Standbeine der TGW sind die Pharma- und Gefahrgutlogistik. Eigens dafür wurde 2021, direkt vis-a-vis des Hauptgebäudes, ein moderner Neubau bezogen. Dieser ist für die Lagerung und den Transport pharmazeutischer Produkte nach den Anforderungen der Swissmedic zertifiziert. Gleichzeitig bietet das Gebäude Platz für die fachgerechte und professionelle Lagerung gefährlicher Güter in eigens dafür vorgesehenen Gefahrgutlagerbereichen.

HOHE ANFORDERUNGEN AN DIE IT

Die TGW bietet also ein attraktives Gesamtpaket an Logistikleistungen aus einer Hand. Im Zentrum stehen dabei die bestens ausgebildeten und engagierten 140 Mitarbeitenden, die trotz fortschreitender Digitalisierung und Automatisierung einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren des Unternehmens sind und bleiben. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit durch eine moderne IT, die aus vielen Geschäftsprozessen nicht mehr wegzudenken ist. Zum Beispiel aus dem Bestell-, Liefer- und Verrechnungsprozess, wo von der Bestellung bis zur Lieferung an die Kundschaft je nach Auftrag weniger als 24 Stunden vergehen. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die zugrundeliegende IT-Infrastruktur, die äusserst ausfallsicher, aber gleichzeitig auch flexibel sein muss.

«Die alte IT-Umgebung lief noch einwandfrei – aber man muss ja nicht erst reagieren, wenn es zu spät ist.»

Gian Heimann, Abteilungsleiter IT, Transportgemeinschaft Wangen (TGW)

Betrieben werden die ganze IT-Infrastruktur sowie die Netzwerke der Transportgemeinschaft von einem dreiköpfigen, internen IT-Team unter der Leitung von Gian Heimann in Zusammenarbeit mit der WAGNER AG. Der IT-Dienstleister kümmert sich bereits seit über zehn Jahren um die nach wie vor lokale IT der TGW und kommt in Projekten sowie im 2nd-Level-Support, also dann zum Zug, wenn ein erfahrener IT-Partner und Spezialist benötigt wird. So wurde gemeinsam bereits das eine oder andere grössere Vorhaben umgesetzt.

Allein 2021 wurden gemeinsam gleich drei grosse IT-Projekte in Angriff genommen und erfolgreich abgeschlossen. Erstens fand im Zusammenhang mit dem erwähnten Neubau eine grosse WLAN-Erweiterung statt. Zweitens wurde nach fünf Jahren Betriebsdauer die bisherige IT-Umgebung komplett erneuert und drittens hat die TGW zusammen mit der WAGNER AG jüngst auch ein grösseres IT-Security-Projekt realisiert, das unter anderem eine neue Firewall und neue Lösungen zur (pro)aktiven Bekämpfung von Bedrohungen beinhaltete.

GUTER EMPFANG UND EINFACHE VERWALTUNG

Wir alle hatten es, beruflich oder privat, schon mit einem langsamen oder schlecht funktionierenden WLAN zu tun – etwas, dass sich die TGW nicht leisten kann. Das WLAN ist in den vergangenen Jahren zu einer kritischen Infrastruktur im Unternehmen geworden und heute in vielen Bereichen unverzichtbar. So sind beispielsweise die Barcodescanner in der Pflanzenlogistik, die Tablets in der Wareneingangs- und Qualitätskontrolle sowie neue, mobile Arbeitsplätze im Lager auf ein performantes und vor allem zuverlässiges WLAN angewiesen.

«Mit eigener Hardware vor Ort sind wir nach wie vor flexibler. Was aber nicht heisst, dass wir, wo sinnvoll, weitere Services in die Cloud migrieren werden.»

Gian Heimann, Abteilungsleiter IT, Transportgemeinschaft Wangen (TGW)

Für Gian Heimann und sein Team muss das WLAN aber noch mehr bieten als einen guten Empfang: Es muss auch einfach zu verwalten sein. Deshalb hat sich die Transportgemeinschaft 2019 und mit dem erreichten Lebensende der bestehenden WLAN-Lösung für die schrittweise Einführung der Produkte von Aruba Networks entschieden. «Die Hardware, aber vor allem auch die Software, insbesondere das Interface, überzeugten mich sofort», erklärt Heimann. Für Aruba sprach ausserdem, dass die TGW damit nun quasi die ganze IT-Infrastruktur inkl. Support aus einer Hand erhält.

SCHRITTWEISER WLAN-KOMPLETTAUSBAU

In einem ersten Schritt rüstete die TGW das Hauptgebäude, in dem sich bis heute die Pflanzenlogistik befindet, mit Aruba Access Points aus. Anschliessend wurde das kabellose Netzwerk auf den nahegelegenen Altbau ausgeweitet und im Herbst 2021 dann auch der Neubau für die Pharma- und Gefahrgutlogistik erschlossen. Anfang 2022 folgte noch eine Erweiterung im Hauptgebäude, wo es nun auch im ganzen Untergeschoss sowie in allen Büros WLAN-Empfang gibt. Zudem wurde ein Gästenetzwerk eingerichtet.

Das WLAN-Projekt und die schrittweise Erweiterung auf die ganze TGW ist damit abgeschlossen und ging gemäss Heimann ohne nennenswerte Probleme über die Bühne. Insgesamt nutzt das Unternehmen nun über 80 Access Points verteilt auf drei Gebäude. Gemanagt wird die ganze Umgebung in der Cloud über Aruba Central, einer laut Heimann sehr praktischen Lösung. Bei den eingesetzten Access Points handelt es sich durchs Band um «normale» Produkte – auch in den Gefahrguträumen. Hier erfolgten vor der Installation aber natürlich umfangreiche Abklärungen, die insbesondere auf die Positionierung der Zugangspunkte Einfluss hatten. Die TGW nutzt zudem vereinzelt Verstärker, die zum Beispiel im 16 Meter hohen Hochregallager eingebaut sind.

SCHNELLERE SERVER UND MEHR SPEICHERPLATZ

Neben bzw. mit dem WLAN-Ausbau führte die TGW im vergangenen Jahr wie erwähnt noch ein weiteres, grosses IT-Projekt durch. Dabei ging es unter anderem um die Erneuerung der bestehenden Server- und Storage-Infrastruktur. Diese wurde nach fünf Jahren in Betrieb plangemäss ausgetauscht – auch wenn sie gemäss Heimann bis dahin noch ordnungsgemäss funktionierte. Abgesehen von einigen Festplattenausfällen, die sich zuletzt häuften, hatte man während der gesamten Laufzeit so gut wie keine Probleme. «Es lief alles einwandfrei – aber man muss ja nicht erst reagieren, wenn es zu spät ist», meint der Abteilungsleiter IT.

«Mit der WAGNER AG haben wir in der IT einen echten Single Point of Contact. Das ist eine grosse Entlastung für uns.»

Gian Heimann, Abteilungsleiter IT, Transportgemeinschaft Wangen (TGW)

Doch nicht nur altershalber war eine Erneuerung der IT-Umgebung, die 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche im Einsatz steht, notwendig. Durch die geplante Einführung einer neuen Lagersoftware wäre die TGW hinsichtlich der Performance nämlich bald an Kapazitätsgrenzen gestossen. Oder anders ausgedrückt: Auf den bestehenden Servern wäre eine entsprechende Einführung kaum möglich gewesen. Im Bereich Storage konnte die TGW in puncto Performance ebenfalls einen grossen Schritt vorwärts machen, wurde doch mehrheitlich auf schnellere SSDs gewechselt. Zudem wurde der Speicherplatz erhöht, allerdings nur leicht. Zwar wächst auch bei der TGW der Speicherbedarf stetig, doch durch die gleichzeitige Migration des Exchange Servers in die Cloud (Exchange Online) konnte so viel Speicherkapazität zurückgewonnen werden.

NEUE LOKALE HARDWARE VS. PUBLIC CLOUD

Im Zusammenhang mit der Hardware-Erneuerung und Exchange-Migration wurde selbstverständlich auch geprüft, ob ein kompletter Wechsel in die (Public) Cloud eine Möglichkeit wäre. Die Transportgemeinschaft kam jedoch zum Schluss, dass ihr dies zum aktuellen Zeitpunkt zu wenig bringen würde. «Mit eigener Hardware vor Ort sind wir nach wie vor flexibler», meint Heimann. Was aber nicht heisst, dass, wo sinnvoll, weitere Services in die Cloud migriert werden – zum Beispiel aus Sicherheitsüberlegungen.

Die neue, lokale Hardware der TGW stammt wie bisher von Hewlett Packard Enterprise (HPE). Das Mutterunternehmen von Aruba Networks war aufgrund der bisher ausschliesslich positiven Erfahrungen ebenso gesetzt wie der Implementierungspartner WAGNER AG. So betreibt die TGW heute drei HPE-Server der neuesten Generation mit Windows Server 2019 sowie ein aktuelles HPE Storage-System.

HOHE VERFÜGBARKEIT UND SICHERE BACKUPS

Durch die Erneuerung von Server und Storage, die zu einem grossen Teil im laufenden Betrieb erfolgte und nur ein paar Tage in Anspruch nahm, konnte die TGW die Stabilität und Verfügbarkeit ihrer Systeme noch einmal deutlich erhöhen. Dies ist wichtig, da bereits ein Systemausfall von nur ein paar Stunden gravierende finanzielle Folgen haben kann. Entsprechend spielt auch der IT-Partner, in diesem Fall die WAGNER AG, eine wichtige Rolle. «Er bietet uns den nötigen Support und die nötige Sicherheit», so Heimann.

«Die Hardware, aber vor allem auch die Software von Aruba, insbesondere das Interface, überzeugten mich sofort.»

Gian Heimann, Abteilungsleiter IT, Transportgemeinschaft Wangen (TGW)

Natürlich hätte aber nicht nur ein Systemausfall, sondern auch ein Datenverlust grosse Folgen. Deshalb hat die TGW nicht nur Server und Storage, sondern ebenfalls ihre ganze Backup-Umgebung auf Vordermann gebracht. Softwareseitig blieb man bei der bereits sehr bewährten Backup-Lösung. Und auch beim Hersteller der darunter liegen Hardware setzte man auf Bewährtes, nämlich HPE.

Schliesslich erfolgte bei der Transportgemeinschaft im Sommer 2021 noch ein Austausch der Core-Switches. Diese stammen neu ebenfalls von Aruba. Zudem erneuerte die TGW im Rahmen des eingangs erwähnten, grösseren Security-Projektes neben der Einführung einer neuen Firewall und auch die bestehenden Standleitungen.

ALLES AUS EINER HAND

Nach Abschluss der drei Grossprojekte ist es bei der TGW in Sachen IT etwas ruhiger geworden – was nicht heisst, dass man nun Däumchen dreht. Ganz im Gegenteil: Dank der bis jetzt einwandfrei laufenden neuen IT-Umgebung kann sich die IT-Abteilung der TGW, die laufend daran ist, die Betriebsprozesse zu optimieren und dazu unter anderem auch eigene (Web)-Applikationen entwickelt, nun weiteren Digitalisierungsprojekten widmen.

Auch die sehr gut funktionierende Zusammenarbeit mit der WAGNER AG wird fortgeführt. Heimann schätzt es sehr, dass in Sachen IT-Infrastruktur nun alles aus einer Hand kommt und er einen echten Single Point of Contact (SPOC) hat. «Bei einem Problem müssen wir nun nicht mehr mit verschiedenen Support-Firmen verhandeln und koordinieren. Das ist eine grosse Entlastung für uns.»

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    Michel Vogel
    Michel Vogel kümmert sich als Fachspezialist Marketing und Kommunikation um den Auftritt der WAGNER AG - ob digital oder analog, vom Event bis zum Social Media Post. michel.vogel@wagner.ch

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