Fehlende Hardware: Mit Flexibilität und etwas Glück zum Wunschtermin

Die Digitalisierung schreitet in Unternehmen aktuell rasch voran. Die Basis für eine erfolgreiche Umsetzung entsprechender Projekte bildet – neben der nötigen Manpower – eine leistungsfähige, moderne IT-Infrastruktur. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich diese bereits teilweise oder komplett in der Public Cloud, in einer Private Cloud eines Outsourcing-Partners oder noch vor Ort in der Firma befindet.

Wie steht es um Ihre IT-Infrastruktur? Ist eher kurz- als langfristig eine Erneuerung der Server-Hardware, Storage- und Backup-Umgebung oder Notebook- bzw. PC-Flotte beabsichtigt oder notwendig? Dann sollten Sie aufgrund von aktuell sehr langen, herstellerübergreifenden Hardware-Lieferfristen sowie stark schwankenden Verfügbarkeiten und Preisen mit der entsprechenden Planung unbedingt so früh wie möglich beginnen.

Auswahlverfahren abkürzen und bestellen, was zu haben ist

Zu Recht haben Unternehmen bisher viel Zeit in die Auswahl der richtigen Hardware gesteckt. Einerseits, um Kosten zu optimieren. Andererseits ist nichts ärgerlicher, als die nächsten drei oder fünf Jahre mit falsch oder schlecht konfigurierten Geräten zu arbeiten, weil in der Evaluation bestimmte Anforderungen vergessen oder diesen zu wenig Beachtung geschenkt wurde. In der aktuellen Situation gilt es jedoch, gerade in der Evaluation zumindest teilweise Abstriche zu machen und die Verfahren soweit möglich abzukürzen.

Machen wir ein Beispiel: Die Notebooks der 200 Mitarbeitenden der Firma XY haben ihr Lebensende erreicht. Es treten immer öfter Probleme mit der Hardware auf und die Anwender stossen in puncto Performance an Grenzen. Neue Geräte müssen her. Bisher hätte der IT-Leiter bei 1, 2 oder 3 Herstellern Testgeräte bestellt, diese im laufenden Betrieb über ein paar Wochen geprüft, sich auf einen Hersteller und ein oder zwei Modelle festgelegt und dann noch die Detailkonfiguration inkl. Preisverhandlungen vorgenommen. So weit, so gut. Momentan kann sich der IT-Leiter, etwas überspitzt gesagt, jedoch glücklich schätzen, wenn er in den nächsten 12 Monaten überhaupt 200 neue Notebooks des selben Herstellers und Typs erhält.

Was ist also zu tun? Der IT-Leiter sollte, wenn er noch dieses Jahr eine grössere Hardwarebestellung plant, am besten noch heute seinen IT-Partner über seine Absichten informieren. Dieser wird dann, zusammen mit den Herstellern, die aktuelle Liefersituation klären und schauen, dass die Firma XY schnellstmöglich zu ihren neuen Geräten kommt. Wichtig: Wenn der IT-Leiter bzw. das Unternehmen dabei offen für «flexible» Lösungen ist, also zum Beispiel auch ein Wunschgerät B oder C hat, und preislich über einen gewissen Spielraum verfügt, dann kann dies den Prozess enorm beschleunigen.

Leasings und/oder Lebensdauer verlängern

Leider ist es aktuell je nach IT-Hardware und Komponenten bereits der Fall, dass sich Lieferfristen auch mit grösster Flexibilität seitens Kunde, Hersteller und Partner nicht gross beeinflussen lassen und es heisst: Heute bestellt, erst nächstes Jahr geliefert. In diesen Fällen unterstützen Partner wie die WAGNER AG Unternehmen sehr gerne dabei, eine Übergangslösung zu finden und beispielsweise die Lebensdauer der bestehenden Hardware noch etwas zu verlängern. Gerne prüfen wir mit Kunden als Alternative ebenfalls ein (Teil-)Outsourcing oder die Einführung von Cloud-Lösungen wie Azure oder Microsoft bzw. Windows 365. Ebenso stehen wir auch beratend zur Seite, wenn Sie zum Beispiel ein Hardware-Leasing haben, das demnächst ausläuft und verlängert werden sollte.

Als langjähriger Gold-Partner von HP, HPE, Aruba und Microsoft sowie als Partner zahlreicher weiterer Hersteller unterstützen wir Sie sehr gerne bei Ihrer Hardwarebeschaffung.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Michel Vogel
Michel Vogel kümmert sich als Fachspezialist Marketing und Kommunikation um den Auftritt der WAGNER AG - ob digital oder analog, vom Event bis zum Social Media Post. michel.vogel@wagner.ch

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