Einfacher und schneller patchen

Patchen braucht Zeit – und häufig auch Nerven. Haben Sie die nötige Geduld? Hier ein paar Tipps um den Vorgang zu beschleunigen.

Das neue Jahr startete mit einem regelrechten Security-Super-GAU, nämlich dem Bekanntwerden der Sicherheitslücken Meltdown und Spectre. Patchen ist seitdem angesagt und zwar bei fast jedem Gerät und dementsprechend in praktisch jedem Unternehmen. Doch die ersten Updates führten bei einigen Nutzern zu Problemen und es herrschte noch grössere Verunsicherung. Umfassende Tests waren und sind nach wie vor notwendig.

Eine wichtige Pflichtaufgabe
Mit einer derart grossen Sicherheitslücke werden wir uns – hoffentlich – so schnell nicht wieder beschäftigen müssen. Doch um das „normale“ Patchen, um das werden wir vermutlich nie herumkommen. Darum haben unsere Experten für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, mit denen Sie diese Pflichtaufgabe in Zukunft einfacher und schneller meistern.

1. Stellen Sie sicher, dass Sie zeitnah zu den für Sie wichtigen Security-Informationen kommen. Nicht jede Meldung ist relevant und über eine gröbere Schwachstelle möchten Sie vermutlich nicht erst am nächsten Tag aus der Zeitung erfahren.

2. Sorgen Sie für eine möglichst einheitliche IT-Umgebung. Das heisst konkret: Versuchen Sie, sowohl Hardware – aber vor allem Software und Betriebssysteme – zu standardisieren. Das vereinfacht Ihnen die Arbeit ausserordentlich.

3. Führen Sie ein Inventar, in welchem die komplette im Unternehmen eingesetzte Hard- und Software aufgelistet ist. Im Falle der Fälle können Sie die betroffenen Nutzer und Systeme so schneller identifizieren.

4. Implementieren Sie die richtigen Prozesse und Tools für ein effizientes Einspielen der Patches. Vermeiden Sie Feuerwehrübungen so gut es geht und vergessen Sie das vorgängige Testen der Updates nicht.

5. Fragen Sie sich: Welches sind besonders kritische Systeme? Welche Bedrohungen und Patches sind für uns relevant, welche weniger? Führen Sie die Updates anschliessend entsprechend dieser Priorisierung bzw. Risikoklassifizierung durch.

6. Sichern Sie sich ab. Falls doch einmal etwas schief geht, hilft ein aktuelles Backup enorm. Sorgen Sie ausserdem dafür, dass alle Änderungen an der IT, also jedes Update, dokumentiert werden.

Das Patchen ist und bleibt auch mit diesen Tipps ein komplexer Prozess. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Schildern Sie uns Ihre Probleme und wir finden bestimmt eine Lösung!

Michel Vogel
Michel Vogel kümmert sich als Fachspezialist Marketing und Kommunikation um den Auftritt der WAGNER AG - ob digital oder analog, vom Event bis zum Social Media Post. michel.vogel@wagner.ch

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