Intelligente Assistenten für Windows 11 und Microsoft 365

Künstliche Intelligenz oder kurz KI ist derzeit das grosse Thema und wird, wenn sie es nicht schon tut, schon bald unser aller Arbeitsleben massgeblich prägen und verändern – ob wir es wollen oder nicht.

In KI-Bereich an vorderster Front mit dabei ist Microsoft. Das Unternehmen hat bereits Milliarden in den Spezialisten OpenAI sowie entsprechende Dienste und Lösungen investiert. Diese waren zunächst nur im Edge-Browser oder der Suchmaschine Bing sichtbar, werden nun aber unter der Bezeichnung Copilot nach und nach in quasi jedes Microsoft-Produkt eingefügt.

Direkt ins Betriebssystem integriert

Im Rahmen eines Updates für Windows 11 in der Version 22H2, das insgesamt über 150 neue Funktionen bringt, hat Microsoft den Copiloten Ende September erstmals in sein Betriebssystem integriert. Er soll dabei helfen, Dinge schneller zu erstellen und Aufgaben leichter zu erledigen. Gleichzeitig bedeutet diese Integration ins Betriebssystem aber auch, dass es nun keinen Weg zurück mehr gibt und die KI definitiv bei jedem von uns angekommen ist – zunächst vielleicht erst auf dem PC zu Hause, bald aber auch auf allen Geschäftsnotebooks.

Noch handelt es sich beim Copiloten für Windows um eine Preview-Version, doch wir empfehlen Ihnen, sich bereits jetzt damit auseinanderzusetzen und in Ihrem Unternehmen beispielsweise Regeln im Umgang mit solchen Tools festzulegen. Dabei sollten Sie einen besonderen Fokus auf das Thema Datenschutz legen (mehr dazu gleich später).

Azure OpenAI Services aus der Schweiz
Microsoft ermöglicht es Unternehmen nicht nur, bereits fertige KI-Produkte wie den Copiloten zu nutzen, sondern auch selbst entsprechende Lösungen zu entwickeln und zu betreiben. In diesem Zusammenhang konnte man vor kurzem bekannt geben, dass die Azure OpenAI-Dienste nun auch aus den Schweizer Datacentern zur Verfügung stehen. In anderen Worten können Schweizer Organisationen also ab sofort von den KI-Diensten von Azure OpenAI mit lokaler Datenhaltung profitieren.

Helferlein für Word, Excel und Co.

Zum Copiloten für Windows gesellt sich schon bald der Microsoft 365 Copilot, der voraussichtlich ab 1. November 2023 für Unternehmenskunden verfügbar sein und in beliebte Anwendungen wie Word, Outlook, Excel, PowerPoint, OneNote sowie natürlich auch Teams integriert sein wird.

Zum Funktionsumfang des Microsoft 365 Copiloten gehört Microsoft 365 Chat. Damit wird man laut Microsoft in der Lage sein, sein gesamtes Datenuniversum, einschliesslich E-Mails, Besprechungen, Chats, Dokumente und mehr sowie das Internet durchforsten zu können. Gleichzeitig soll der Microsoft 365 Copilot, der für 30 Dollar pro Nutzer und Monat zu haben sein wird, weit über einfache Fragen und Antworten hinaus gehen und beispielsweise auch bei Aufgaben wie dem Schreiben eines Strategiedokuments, beim Buchen einer Geschäftsreise oder beim Aufarbeiten von E-Mails unterstützen.

Unterschiede bezüglich Datenschutz

Unternehmen stehen ab November damit drei verschiedene KI-Assistenten zur Verfügung. Neben dem erwähnten Copiloten in Windows und dem Microsoft 365 Copilot gehört Bing Chat Enterprise dazu. Dabei handelt es sich, kurz zusammengefasst, um einen KI-gestützten Chat mit gewerblichem Datenschutz, der 5 Dollar pro Nutzer und Monat kostet.

So gestaltet sich Microsofts aktuelles Copilot-Angebot für Unternehmen, wobei es insbesondere hinsichtlich des Datenschutzes deutliche Unterschiede gibt.

Gewerblicher Datenschutz? Ja, Sie lesen richtig, der Copilot in Windows bietet diesen nicht, womit hier besondere Vorsicht im Umgang mit Firmendaten gilt. Noch einen Schritt weiter geht Microsoft diesbezüglich mit dem Microsoft 365 Copilot, der zusätzlich Enterprise Security, Privacy und Compliance bietet. Ein Vergleich lohnt sich also.

Microsoft Mesh
KI und die Copiloten von Microsoft sind derzeit in aller Munde, doch haben Sie auch schon von Microsoft Mesh gehört, einem neuen 3D-Erlebnis für den Arbeitsplatz? Ein erstes Ergebnis dieser neuen Mixed-Reality-Plattform für die digitale Zusammenarbeit sind Avatare für Microsoft Teams, die man seit diesem Sommer nutzen kann. Mit dem Start der öffentlichen Preview von Microsoft Mesh kann man seit Anfang Oktober mit einem PC oder Meta Quest VR-Headset nun auch in immersive Räume eintauchen und diese beispielsweise in Unity selbst entwickeln. Sie sollen bzw. werden dazu beitragen, Online-Meetings natürlicher zu machen und die Co-Präsenz zu steigern. Um interaktive Umgebungen hochzuladen und sie mit anderen zu erkunden, benötigen alle Teilnehmer eine Teams Premium-Lizenz, die es aktuell als 30-tägige Testversion gibt.

Kommen Sie auf unsere Spezialisten zu, falls Sie Unterstützung in der Einführung von Copilot(en) benötigen oder Fragen zu den unterschiedlichen KI-Angeboten von Microsoft haben.

Michel Vogel

Michel Vogel kümmert sich als Leiter Marketing und Kommunikation um den Auftritt der WAGNER AG - ob digital oder analog, vom Event bis zum Social Media Post.

Michel Vogel
Michel Vogel kümmert sich als Leiter Marketing und Kommunikation um den Auftritt der WAGNER AG - ob digital oder analog, vom Event bis zum Social Media Post.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


The reCAPTCHA verification period has expired. Please reload the page.